Sehr oft fragen mich Follower, was ich dabei empfinde, über meine Unterwerfung u
Sehr oft fragen mich Follower, was ich dabei empfinde, über meine Unterwerfung und meine Intimität zu schreiben und darüber, dass ich Erregung auslöse. Ehrlich gesagt tut es mir einfach gut. In dem Sinne, dass ich aufschreibe, was ich erlebe, mir ein Erleben so konkret mache und Abstand gewinnen kann. Was das Auslösen von Erregung angeht, mag man mich für naiv halten, aber ich sehe nicht, was daran erregend sein soll. Und außerdem ist mir das egal. Wichtig ist mir, ob die Menschen durch meine Erzählungen verstehen, was BDSM ist, ob es ihnen helfen kann oder ob sie das Gleiche erleben wie ich. Aber ich habe es nie für andere getan, nur für mich und um Antworten auf meine Fragen zu bekommen. Außerdem suche ich immer noch nach Antworten. Merkwürdigerweise bestehen manche Männer darauf und haben sich selbst davon überzeugt, dass mich das erregt. Ich will nicht lügen, manche Passagen erregen mich und wecken Wünsche. Aber das ist nicht immer der Fall. Meistens versuche ich mir bewusst zu machen, was ich erlebt habe, und mir zu sagen, dass es mir ja gefallen hat und dass ich daran Vergnügen hatte. Das zuzugeben ist für mich ziemlich schwierig. Ja, zuzugeben, dass ich eine devote Frau bin, die es liebt, gedemütigt zu werden, bis hin zur Animalisierung bei bestimmten Praktiken, fällt mir nicht leicht. Also ja, ich spreche lieber mit Menschen, die meine Schwierigkeiten verstehen, meine Empfindungen, das Vergnügen psychologischer Unterwerfung, statt mit denen, die nur nach Erregung suchen und überzeugt sind zu wissen, was mich erregt, ohne überhaupt mit mir gesprochen zu haben. Das Lustige ist, dass die meisten enttäuscht sind und meine Antworten nicht verstehen, weil sie nicht ihren Wünschen entsprechen. Dafür interessieren mich diejenigen umso mehr, die meine Antworten aufnehmen und wissen wollen, wer ich bin
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